I am a farmer …

Gestern auf arte endete die Sendereihe Summer of Love fulminant mit dem Director’s Cut des legendären Woodstock-Films von Michael Wadleigh.
Obwohl ich den Film schon mehrfach gesehen habe, blieb ich bis heute morgen um 0:30 Uhr auf und habe ihn (wieder einmal) angesehen - vor allem angehört. Ich kann mich der Magie dieser Bilder und dieser Musik einfach nicht entziehen. Ich sitze gebannt vor dem Bildschirm und den etwas zu laut aufgedrehten Lautsprecherboxen und bin fasziniert.
Eine Szene in dem Film berührt mich immer ganz besonders: ein warmherzig dreinblickender Mann tritt ans Mikrofon und hält eine kleine Rede, die er mit den Worten eröffnet: “I am a farmer …
Es ist Max Yasgur, auf dessen Gelände das Festival stattfindet. Die Kulisse, vor der Mr. Yasgur spricht, ist atemberaubend. Festivalbesucher, so weit das Auge reicht und Max freut sich, “that half a million people can get together and have three days of fun and music, and have nothing but fun and music. God bless you all.
Dreieinhalb Jahre später, im Februar 1973 ist Max Yasgur gestorben. Auf einer eigens zu seinem Gedenken eingerichteten Homepage ist zu lesen:
Thank you Max and Miriam Yasgur for providing such a beautiful place for the Woodstock event. You helped to create history.

Irgendwann werde ich mal hin fahren und mir diesen beatiful place ansehen - soviel ist sicher!

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